Schulprofil




Die Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen beeinflussen unser Leben sehr stark. Seit dem 13. März 2020 fahren wir in der Bildungspolitik „auf Sicht“. Das ist gerade in einem System, das Verlässlichkeit, Kontinuität, Planungssicherheit erfordert, eine große Herausforderung.
 
Das wichtigste Gut in unserer Gesellschaft sind unsere Kinder. Ich weiß zu schätzen, dass unsere Lernenden der Oberzent-Schule anvertraut wurden.
 
Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen der Oberzent-Schule sind  folgende Fragestellungen handlungsleitend:
 
  • Was brauchen unsere Schülerinnen und Schüler, um gut und gestärkt durch diese Zeit zu kommen?
  • Wie kann Unterricht und Lernen aussehen, damit beides gelingt?
  • Wie können wir so planen, dass kurzfristig getroffene politische Entscheidungen keine negativen Auswirkungen haben?
 
Ich bin sicher, alle Schülerinnen und Schüler haben in der aktuellen Zeit viel gelernt. Gerade wir als Integrierte Gesamtschule waren und sind in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Schere beim Lernen und in unserer Gesellschaft nicht weiter auseinandergeht.
 
Hilfe zur Selbsthilfe war und ist gefordert, das kostet Kraft. Eigenverantwortlichkeit wird benötigt und gefördert.
Das Lernen lernen erfolgt selbstständig - also selbst und ständig.
 
Die Krise bietet auch Chancen und Hirnforscher wie Gerald Hüther und Manfred Spitzer und Persönlichkeitstrainer wie Steffen Kirchner sind der Meinung, dass genau das die Fähigkeiten sein werden, die unsere Schülerinnen und Schüler in Zukunft benötigen.
 
„Obgleich ich gewiss nicht zu denjenigen gehöre, die technische Neuerungen und insbesondere neue Medien im Bereich der Bildung unkritisch befürworten, möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für computergesteuertes Lernen brechen. Wenn die Software entsprechend gut programmiert ist, können Lernsysteme das Lernen stark individualisieren und vor allem völlig von Angst befreien.“
(Manfred Spitzer: Medizin für die Bildung. Ein Weg aus der Krise. Heidelberg 2010)
 
Vor über 10 Jahren bereits hat Manfred Spitzer nicht nur die Gefahren der Digitalisierung erkannt und benannt. Auch die Chancen in den herausfordernden Zeiten der Jahre 2020/21 aufgezeigt.
Gerald Hüther spinnt den Faden weiter:

1.     „Damit es Kindern gelingt, sich im heutigen Wirrwarr von Anforderungen, Angeboten und Erwartungen zurechtzufinden, brauchen sie Orientierungshilfen, also äußere Vorbilder und innere Leitbilder, die ihnen Halt bieten und an denen sie ihre Entscheidungen ausrichten.“
(Gerald Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. Frankfurt 2011)
 
Das Wichtigste in der aktuellen Situation ist, dass wir für alle Lernende da sind. Ängste und Sorgen wahrnehmen und Chancen eröffnen.
 
B. Siefert, Schulleiter
 
 


Unser Leitbild


Wir sind die Integrierte Gesamtschule für die
Schülerinnen und Schüler
der Oberzent und der Region.

Wir verstehen Schule als Lern- und Lebensraum,
in dem die individuelle und ganzheitliche Entwicklung der
Schülerinnen und Schüler gefördert wird.

Wir richten unseren Blick auf die vielfältigen Begabungen unserer
Schülerinnen und Schüler.

Wir begegnen uns in der Schulgemeinde
mit Respekt, Wertschätzung und Empathie.







Schulinformationen


1. Stunde  -  08:00 - 08:45 Uhr
2. Stunde  -  08:45 - 09:30 Uhr

Pause  -  09:30 - 09:50 Uhr

3. Stunde  -  09:50 - 10:35 Uhr
4. Stunde  -  10:35 - 11:20 Uhr

Pause  -  11:20 - 11:40 Uhr

5. Stunde  -  11:40 - 12:25 Uhr
6. Stunde  -  12:25 - 13:10 Uhr

Pause  -  13:10 - 14:00 Uhr

7. Stunde  -  14:00 - 14:45 Uhr
8. Stunde  -  14:45 - 15:30 Uhr



Zurzeit besuchen 350 Schülerinnen und Schüler die Oberzent-Schule.
Bei uns unterrichten 35 Lehrerinnen und Lehrer.

 


Die Oberzent-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule

Eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ist eine Schule, in der alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Unabhängig davon, ob sie eine Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialempfehlung erhalten haben.


Schule & Oberzent


Wo Pädagogik und Gemeinschaft nah beieinander liegen ...
Seit 50 Jahren sind wir die Integrierte Gesamtschule für die Oberzent. Ein vertrauter Schulweg, ein Umfeld, das sich familiär anfühlt, das „Wir“-Gefühl dank überschaubarer Klassen und regionale Verwurzelung zeichnen uns aus.

Frühzeitig arbeiten wir mit den Grundschulen zusammen, um die Kinder auf ihren nächsten Schritt ins Leben vorzubereiten. Bis zur Anschlussfähigkeit bleibt das verlässliche und vertrauensvolle Verhältnis bestehen.

Wir schauen hin!


„Wir begegnen uns in der Schulgemeinde mit Respekt,
Wertschätzung und Empathie.“


In Kooperation mit regionalen und internationalen Partnern und in Zusammenarbeit mit Eltern, Kommunen, Schulen sowie Betrieben fördern wir die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler, begleiten sie zu dem für sie bestmöglichen Schulabschluss und gewährleisten die Anschlussfähigkeit beim Übergang in Schule und Beruf.


Schule & Lernen


Wo viele Wege zur persönlichen Entfaltung führen ...
Wir verstehen Schule als Lern- und Lebensraum, in dem die individuelle und ganzheitliche Entwicklung gefördert wird. Wir richten unseren Blick auf die vielfältigen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler. Wir erkennen erfolgreiches Lernen daran, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit Interesse, Freude und Engagement Wissen erwerben und anwenden, kritisch denken und dadurch verantwortungsbewusst handeln. Wir ermöglichen gemeinsames Lernen, geben jedem unserer Schülerinnen und Schüler individuelle Entwicklungschancen und vermitteln soziale Kompetenzen. Wir entdecken und fördern die Begabung durch pädagogische Schwerpunkte.

Fachteams koordinieren gemeinsam den Unterricht. Wir fördern Teamstrukturen, die aus Klassen- und Fachlehrkräften bestehen, welche die Klassen kontinuierlich begleiten. In regelmäßigen Teamsitzungen, in denen Erfahrungen ausgetauscht, Absprachen getroffen und die Unterrichtsentwicklung reflektiert werden, bündeln wir unsere Kräfte.

Über Beispiele gelungener Praxis entwickeln wir uns weiter.


Fördern
Die Stärken eines Kindes zu erkennen und die richtigen Anstöße und Anleitungen zu geben, sehen wir als zentrale pädagogische Aufgabe.


Fordern
Neues zu probieren und Schwieriges zu meistern, sind wichtige Bestandteile schulischer Weiterenwicklung.


Begleiten
Viele Wege führen zum Ziel. Wir begegnen unserern Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner und Vertrauensperson.


Schule & Ausstattung

 

Wo es nicht nur ein eigenes Hallenbad gibt ...
Unsere Schule bietet eine moderne Ausstattung, um Schülerinnen und Schüler für den Lernstoff begeistern. Naturwissenschaftliche Räume, ein eigenes modernens Hallenbad, drei Computerräume, Werkstätten und eine neue Küche laden zum Lernen, Entdecken und Gestalten ein. Unsere Ausstattung entwickelt sich mit und orientiert sich an den Bedürfnissen unserer Lernenden.

„Wir gestalten eine anregende Lernumgebung, die neben Jahrgangs-, Team- und Lernbereichen sowie Präsentationsflächen auch individuelle Rückzugsmöglichkeiten bietet und in gemeinsamer Verantwortung liegt.“


Schule & Leben


Wo Ihr Kind für die Zukunft bestens vorbereitet wird ...

Soziales Engagement ist uns wichtig. Daher stärken wir einerseits das Gemeinschaftsgefühl unserer Gruppen durch Projekte und Unterricht im sozialen Lernen, anderseits fördern wir die Entwicklung sozialer Fähigkeiten durch die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen.

Oberzent-Schule International
Interkulturelle Erfahrungen sind uns wichtig. Als Erasmus-Schule sind wir eingebunden in ein Netzwerk internationaler Partner, regen an zu interkulturellem Austausch und fördern das Verständnis dafür. Mit unseren Partnerschulen pflegen wir kontinuierlichen Austausch.
 
 


Nachmittagsbetreuung

Unter pädagogischer Aufsicht können die Kinder und Jugendlichen Hausaufgaben machen, lernen oder eines der vielen zusätzlichen Angebote wahrnehmen. Wenn Sie Ihr Kind dafür anmelden wollen, melden Sie sich bitte bei unserer Sekretärin Frau Neff unter der Rufnummer 06068-75911-0.



Nachmittags-AGs

Aufgrund der aktuellen Lage finden bis auf Weiteres keine Nachmittags-AGs statt.


Das Lernbüro

An der Oberzent-Schule wird nicht nur Wissen vermittelt. Eines unserer Ziele ist es, den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich Fähigkeiten und Wissen selbständig anzueignen. Dies geschieht unter anderem durch den Einsatz unterschiedlichster Methoden und Lernverfahren im Fachunterricht.



Dokumentation und Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler führen ein Logbuch. In dieses Buch werden die Aufgabenstellungen aus dem Lernbüro geschrieben. Das Logbuch ist das wichtigste Kommunikationsmittel für Eltern, Lehrer und Lernende. Darüber hinaus dient das Logbuch als Hausaufgabenheft, Mitteilungsheft und Terminkalender.