Schüler filmen ihre Ausbildung

Jugendliche der Oberzent-Schule haben an einem HR-Wettbewerb teilgenommen und es in die Nominierungs-Runde geschafft.

Die Oberzent-Schülerinnen Louisa Schmitt, Alicia Andrycka, Mia-Sophie Kraft und Marlene Ulrich nahmen am Wettbewerb des Hessischen Rundfunks mit dem Titel „Meine Ausbildung“ teil. Sie drehten mit Unterstützung von Musiklehrer Andreas Weinmann einen Film, kamen damit hessenweit in die höchste Kategorie und erhielten eine Nominierung für den „Besten Film“. Fürs Preisgeld von 5000 Euro reicht es zwar nicht, aber die Schülerinnen sind trotzdem sehr stolz über ihren Erfolg.

Die vier Mädchen wollten das Preisgeld im Falle eines Gewinns für den Verein Waisenkinder in Tansania (https://waisenkindertansania.de) spenden. Jetzt ist die Idee entstanden, den Film auf die neue Homepage der Oberzent-Schule (OZS) zu setzen. Alle können ihn somit liken und für das Hilfsprojekt von Angelika Gritzmann, einer ehemaligen Schülerin der OZS, spenden. Somit hätten die Mädchen doch noch ihren Wunsch erfüllt.

Auf das Filmprojekt mit dem Thema „Meine Ausbildung“ des Hessischen Rundfunks wurden die jungen Teilnehmerinnen durch Klaus Seeh aufmerksam. Zu Beginn beschäftigten sie sich nachmittags in der Schule mit der Planung und Umsetzung des Projekts. „Gemeinsam haben wir viele gute Ideen gesammelt“, erklärt Mia-Sophie. Schließlich einigten sich die vier auf verschiedene Drehtage und planten, an welchen Tagen welche Szenen gedreht werden sollen. Anfangs war es gar nicht so einfach, ernst zu bleiben, schmunzelt Louisa. „Wir mussten viel lachen und ließen uns davon leicht ablenken.“ Allerdings bekamen die Schülerinnen immer wieder die Kurve und waren am Ende jedes einzelnen Tages sehr produktiv. Rückblickend sagen alle, „dass wir noch nie so viel an einem Tag gelacht haben wie am ersten Drehtag“.

Die Mädchen beschlossen, die Premiere gemeinsam am Tag der Ausstrahlung anzuschauen. Während dieser Premiere kam zusätzlich die Nachricht, in der nächsthöheren Kategorie nominiert zu sein. Allerdings war die Enttäuschung dann im ersten Moment doch groß, als der Preis an ein anderes Team ging. „Trotzdem lassen wir uns davon nicht runterziehen“, sagen die Schülerinnen. „Wir hatten viel Spaß und tolle Drehtage, an denen wir unsere Teamfähigkeit und schauspielerisches Talent neu entdeckten und weiter ausbauen konnten.“

Schulleiter Bernd Siefert war sehr stolz auf die Leistung der vier.

Von der Firma Bechtold gab es für die vier Schülerinnen eine Anerkennung: ein 32 GB-USB-Stick, Tasse, Flaschenöffner und Feuerzeug.

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