
Traditionell zu Beginn des zweiten Halbjahres findet an der Oberzent-Schule die Projektwoche statt. Auch im Jahr 2026 hatten die Lehrer und Lehrerinnen vielfältige und spannende Projektideen, die unsere Schülerinnen und Schüler während der Durchführung mit viel Engagement, Begeisterung und Kreativität umgesetzt haben.
Als Highlight gestaltete sich der anschließende Tag der offenen Tür, an dem die Ergebnisse der Projekte der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Egal ob Aufführungen, Mitmachangebote, Präsentationen, Gewinnspiele oder verschiedene Köstlichkeiten: Es war für jeden etwas geboten.
Mittlerweile hat sich unser Tag der offenen Tür zum Treffpunkt von „Jung“ und „Alt“entwickelt. Man sieht nicht nur unsere zukünftigen Schüler sondern (neben den aktuellen Protagonisten) auch viele Ehemalige, die einen Blick in die Vergangenheit werfen.
Ein großer Dank gilt dem Förderverein, der viele Projekte unterstützt hat und am Tag der offenen Tür für die Bewirtung in der Mensa gesorgt hat.
Thomas Hallstein
An der Oberzent-Schule stand vom 02.02.-06.02.2026 die Projektwoche an. Eine ganze Woche lang konnten Schüler in eigenständig gewählten Projekten einerseits ihr Können unter Beweis stellen, andererseits aber auch neue Fähigkeiten entwickeln. Eine Woche lang drehte sich an der Oberzent-Schule für einige Schüler alles um das Thema „Fußball“. Die Schüler beschäftigten sich dabei sowohl praktisch als auch theoretisch mit dieser Sportart. Ein Schwerpunkt lag auf dem eigenen Training, bei dem fußballerische Fähigkeiten, Teamarbeit und Fairplay gefördert wurden.
Ein besonderes Highlight der Woche waren die Exkursionen zu den Profivereinen Eintracht Frankfurt und dem 1.FC Kaiserslautern. Im Projekt „Fit for Life“ beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Fragen zum Thema Gesundheit und Stress. Hierbei standen Komponenten wie Bewegung, gesunde Ernährung und Wohlbefinden im Mittelpunkt. Im Projekt Mini-Museum beschäftigten sich die Schüler mit Ländern in denen Englisch gesprochen wird. Sie recherchierten zu Sehenswürdigkeiten, Symbolen und kulturellen Besonderheiten und gestalteten dazu Modelle und Ausstellungsstücke. Im Projekt „Brettspiele-Bauen und Spielen“ durfte jeder Schüler sein eigenes „Mensch ärgere Dich nicht“-Spielbrett bauen und gestalten. In dieser Woche wurde gebohrt, gesägt, geschliffen, gezeichnet und gemalt. Dabei konnte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen und sein eigenes persönliches Spielbrett gestalten. Bei „Tischspiele statt Touchscreen“, ging es eine ganze Woche um ein geselliges Zusammensein mit Spaß und verschiedenen Spielen.
Ein weiteres Projekt war „Häkeln und Stricken“. Dabei wurde an verschiedenen, individuellen Projekten gearbeitet und Häkeln und Stricken gelernt. Im Projekt „Nature Art“ wurde die Natur selbst in Kunst verwandelt. So entstanden aus Roter Bete, Kohle, Kreide und verschiedenen Gewürzen natürliche Farbtöne. Beim „Kreativen Schreiben“ entstanden aus den Gedanken der Schüler wundervolle Texte. Im Projekt „Schach“ wurde sich mit der Geschichte und Herkunft des Spieles beschäftigt. Besonderen Spaß hatten die Schüler daran gegeneinander zu spielen. Die „Theater-AG“ probte während der Woche ein neues Stück namens „Erinnerung“ und stellte dieses am Ende der Woche unter Publikum in der Seniorenresidenz „Hedwig Henneböhl“ vor.
Außerdem fand sich im Laufe der Woche eine Schulband, die musikalisch überzeugte. Unter wunderschönem Wetter verbrachte die Gruppe „Skilehrgang“ eine Woche im österreichischen Wagrain. Im „Improvisationstheater“ lernten die Schüler unter Anleitung des Theater-Pädagogen Hans Peter Fink viel über Bewegungen, Ausdruck von Emotionen, Bauen von Standbildern, Einfrieren von Bewegungen, das Spiel, die Masken und einiges mehr. Außerdem wurde im Projekt „Kurzfilm erstellen“ ein beeindruckender Film gedreht. Das Projekt „Hyrox und gesunde Ernährung“ verband Ausdauerlauf mit funktionellem Krafttraining. Einige Schülerinnen und Schüler erzielten während der Woche ihre Ausbildung zum „Rettungsschwimmer“, welche aus theoretischen und praktischen Einheiten bestand. Beim Projekt „Soulfood“ wurde eine ganze Woche nach Lust und Laune gekocht.
Das letzte Projekt beschäftigte sich mit „Explore Science: Papierbrücken und Crashtest“. Hier war die Aufgabe lediglich aus Papier eine Brücke zu bauen, die möglichst viel Gewicht aushält. Dabei war vor allem Kreativität und lösungsorientiertes Denken gefragt. Alle Ergebnisse aus den einzelnen Projekten wurden am Schnuppertag, welcher am 13.02.2026 ab 15 Uhr stattfand, präsentiert und bewundert. Auch in diesem Jahr war die Projektwoche wieder ein voller Erfolg. „Auch wenn wir uns am Anfang nicht kannten, sind viele neue Freundschaften entstanden“, sagt Soluna Schmitt-Lopez abschließend.
Anna Schäfer